Diese Seite enthält einen Entwurf von Thilo Pfennig vom Februar/März 2007 für eine Reorganisation der Kieler Linux Community als eine Archiv-Version!
Situation
Die Situation der linuxnahen Gruppen in Kiel ist die, das es zwar mehrere gibt, diese aber teilweise wenig Kontakt haben bzw. alle unter mangelnder Aktivität von Mitgliedern leiden, bzw. wenig neue Leute dazu kommen. Diese Situation schlägt sich dann nieder auf:
- Anzahl von Veranstaltungen
- Mitglieder/Userbetreuung
- Wahrnehmbarkeit der Gruppen
- Finanzielle Situation
- Belastung für verbleibende Aktive
- Bekanntheit von Linux und anderen Alternativen in der Öffentlichkeit
Nicht zuletzt bedeutet dies auch:
- Weniger potentielle Kunden für linuxorientierte Firmen
- Weniger Besucher auf Linuxtagen
- Weniger Programmierer von Linux-Software
... als möglich. Insgesamt hat die Zahl der Linux-User sicherlich zugenommen und auch die Bekanntheit und Bedeutung von Linux.
Die KiLux-Initiative spricht verschiedene Gruppen an. Darunter:
- Linux-Community (vertreten u.a. aber nicht nur durch Vereine wie Toppoint und Gruppen wie FUG und LUG Kiel und einzelne Anwender)
- Software-Entwickler, die sich für Linux und Open Source interessieren.
- Behörden
- Firmen
Die ersten beiden Gruppen interagieren dabei oft auf einer sehr pragmatischen Ebene (das "Du" ist da sehr gebräuchlich). Diese Gruppen tauschen informationen anders aus und sind besonders an Details interessiert. Auf der anderen Seite sind die Behörden und Firmen als Kunden eher einen anderen Umgang gewöhnt.
Vorschlag
Ich möchte daher anregen eine "KiLux Communtiy"-(Arbeits)gruppe einzurichten als eine Art Schulterschluss aller linuxnahen Organisationen (ausgehend von KiLux).
Aufgaben / Ziele:
Zielsetzung: Das Ziel ist, die knappen Ressourcen an Finanzen, Räumlichkeiten und Aktiven in Kiel auf dem Gebiet von Linux effizienter zusammenzufassen, so das eine beständige Pressearbeit und auch Mitgliedergewinnung ermöglicht wird. Dabei soll zum einen auf die nun etablierte KiLux aufgebaut werden aber auch gleichzeitig eine unabhängige Struktur geschaffen werden, die Vorbehalte und Berührungsängste der verschiedenen Gruppen zueinander abbauen hilft in dem es zum einen nicht eine Organisation über die andere stellt und es aber auch allen erlaubt auf gemeinsame Ressourcen zurückzugreifen.
Im Einzelnen:
- Organisation der Community-Aktivitäten auf den "Kieler Linuxtage" - Ausarbeitung von Vorschlägen und Absprache der Raumnutzung (auch kurzfristig) ohne das dafür alles zentral entschieden werden müsste.
- Versuch einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden für: Einsteiger-Beratung, Workshops oder auch Diskussionen.
- Schnittstelle zwischen Community, KiLux und Wirtschaft.
- Ansprechpartner für allgemeine Anfragen zu Linux von einfachen Usern (Weitervermittlung an Gruppen oder Einzelpersonen)
- Koordination bzw. Zusammenarbeit bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Gruppen und Vereine aus dem Kreis.
- z.B. auch über bestehende Gruppen in Kiel und Umgebung informieren.
Was "KiLux Community" nicht sein soll:
- Kein Ersatz für bestehende Gruppen
Verhältnis "KiLux" <-> "KiLux C.":
- "KiLux Community" ist im Kern Teil von KiLux
- "KiLux" unterstützt "KiLux C." und verweist auf diese bei allgemeinen Anfragen, ggf. gibt es auch 1-2 direkte Ansprechpartner.
- "KiLux" gestattet "KiLux C." die Verwendung des KiLux-Logos für Info-Material und Veranstaltungen. Bei beidem soll KiLux ein Mitspracherecht haben, falls es zu Fehlentwicklungen kommt.
Organisation / Regeln:
- Von "KiLux C." treffen sich regelmäßig Vertreter (wer welche Gruppe vertritt kann dabei wechseln) um über Situation und Pläne zu diskutieren und um den Informationsaustausch zwischen den Gruppen lebendig zu halten (trotz oder wegen des Internets kommt es doch häufig vor, das die Linke nicht weiss, was die Rechte tut)
- Veranstaltungen unter dem Label "KiLux Community" sollen vorher allen mitgeteilt werden und bei einem Veto kann eine Veranstaltung nicht unter diesem Label stattfinden.
Wie starten?
Ich schlage ein erstes lockeres Treffen vor, um abzustecken, was machbar und gewünscht ist. Dazu sollte man zunächste vielleicht alle bekannten lebendigen und toten Gruppen aus Kiel City einladen. Bei einem möglichen zweiten Treffen dann auch Gruppen aus dem Umland ansprechen, sofern wir in Kiel City einen Anfang machen konnten.
