Das OpenSpace (die "organisierte Kaffeepause") wurde von Harrison Owen erfunden. Ausschlaggebend war die Erfahrung, dass die Kaffeepausen auf Konferenzen oftmals als interessanter und effektiver angesehen wurden. Open Space gibt Freiräume innerhalb einer Konferenz. Es gibt keine Tagesordnung, keine vorbestimmten Redner und keine festgelegten Aufgaben. In den ersten 1 1/2 Stunden entsteht die gesamte Planung. Eine OpenSpace -Konferenz dauert im Optimalfall 2 1/2 Tage. Am Anfang tragen alle Teilnehmerinnen ihre Anliegen vor. Ein Zeitplan wird ausgearbeitet und dann an Stellwänden veröffentlicht. Teilnehmerinnen können sich dann dort als Interessentinnen für bestimmte Arbeitsgruppen eintragen. Zentrale Regel ist das "Gesetz der zwei Füße", welches nicht nur gestattet, sondern fordert, sich nur solange in einer Runde aufzuhalten, wie man sich dort wohl fühlt. Wichtige Punkte der Diskussion werden knapp protokolliert und an einer Tafel im Plenum ausgehängt.
Wichtig:
- Gesprächskreis zu Beginn und Ende (alle sind gleichberechtigt)
- Weißes Brett (alle Informationen für jeden sichtbar)
- Kreis und das Weiße Brett bilden den Marktplatz, dort finden sich die Themen und Gruppen
- Bildung von Arbeitsgruppen (dort gibt es dann Leute, die bei der Gruppe bleiben, Leute die die Gruppe verlassen und ggf. andere Gruppen mit den Ideen befruchten) Als Regeln für die Beteiligung in den Workshops (Kleingruppen) gelten:
- Bring dich ein! Sei ehrlich! Lass es geschehen!
- Gesetz der zwei Füße - jeder kann jederzeit die Gruppe wechseln (Es passiert nur das was man selbst will).
Links
s.a. BarCamp
