KieLux 2026 Bilanz

Hier unsere Bilanz der Teilnahme an den 24. Kieler Linuxtagen:

Wir hatten uns frühzeitig angemeldet mit einem Tisch. Motivation waren einige neue Anfragen an uns über die Domain entweder nach Hilfe, oder ob es Treffen gibt.

Es gibt zwar mehrere linuxaffine Menschen und Vereine in Kiel, aber kein explizites und offenes Linuxtreffen. Es gab immer mal wieder einige Gruppen, die das hier und da betrieben haben. Aber oft waren diese nur einer kleinen Gruppe bekannt.

Wir waren auf jeden Fall der Meinung, dass es nun an der Zeit war wieder öffentlicher und offener die Gruppe der Linuxuser in Kiel zu organisieren.

Mini- FAQ LuKi

  • Die LuKi ist bisher kein Verein und hat daher bisher keine formale Mitgliedschaft.
  • Bisher wendet sie sich auch primär an Leute, die bisher nicht organisiert sind.
  • Wir wollen keine Konkurrenz zu bestehenden Vereinen sein, aber wir sehen schon auch, dass es aktuell keine öffentlichen Linuxtreffen gibt.
  • die weitere Entwicklung sollen diejenigen mehrheitlich bestimmen, die zu Treffen kommen und die treffen organisieren.
  • Wir haben in dem Sinne keine Ziele, die wir erreichen wollen, oder fixe Themen. Aber die Offenheit für Linuxneulinge finde ich schon wichtig.

KieLux 2026

Menschen sagten es wären weniger als 2025 gekommen. Das kann ich nicht beurteilen. Es war überwiegend gut gefühlt. Mein Standort war nicht so ganz großartig, weil etwas abgelegen und in meinem Nacken wurde dann auch eine Glastür geöffnet zum runterkühlen. Außerdem war der Tisch etwas klein.

Infotisch

Der Infotisch der LuKi auf der KieLux 2026

Ich hatte einen Chromebook mit Touch-Display aufgestellt, der eine einfache HTML-Seite im Kiosk-Mode darstellte. Ich habe dann am letzten Tag noch eine Pauseninfo hinzugefügt. In Zukunft könnte man da ggf. auch interaktive Möglichkeiten bieten, gerade wenn man ein mal nicht am Stand ist. Insgesamt hatte ich vielleicht 17 Gespräche mit Besucher:innen, natürlich auch mit einigen Organizern und Ausstellenden. Dadurch, dass ich das dieses Jahr weitgehend alleine gemacht habe, mit etwas Support von jemandem von der Toppoint, war ich bei Vorbereitung und Umsetzung natürlich auch etwas eingeschränkt. Aber mein Gepäck war leicht.

Wie ich an anderer Stelle schon sagte, fand ich auffallend, dass alle Gesprächspartner:innen Linux kannten und schon erste Erfahrungen gemacht hatten. Das hat sich verändert.

Es gibt da verschiedene Zugänge zu Linux. Es gibt halt die Nerds, die oft Dinge machen, weil sie es einfach machen oder wissen wollen - und es gibt auch Leute mit dem Ansatz, dass es einfach nur gut genug sein soll. Ich würde mich da etwas in der Mitte verorten. Man kann sich auch in der Technik verirren. Und es gibt dann auch Kommunikationsprobleme, wenn Nerds manchmal ihre Speziallösung präsentieren, die Linux-Neulinge total überfordern.

Ich selbst habe nur wenige Vorträge geschaut, weil ich ja primär ansprechbar sein wollte. Generell wäre mein Bedarf bei manchen Themen aber auch so was wie Workshops, die nicht gestreamt werden, aber wo man nach einem Vortrag auch gleich loslegen kann. manche Sachen waren nicht so einfach zu finden. Das Tuxlab war in einem anderen Gebäude, da bin ich nicht hingekommen. Und die Umfrage zu Betriebssystem und Browser habe ich erst am letzten Tag gefunden. Den QR-Code fürs WLAN habe ich mir selber erstellt.

Mit verwandten Vereinen hatte ich wenig Kontakt, zumeist weil die irgendwie in ihre Themen vertieft waren oder mit Anfragen beschäftigt. Am meisten noch mit dem Computerclub Elmshorn, die mir halfen als mein Notebook nicht mehr lud. Das Netzteil hatte von einer Sekunde auf die andere ohne Geräusch den Geist aufgegeben und ich durfte an einem kompatiblen Thinkpad-Netzteil eine zeitlang laden. Danke noch mal dafür!

Generell war die Atmosphäre angenehm. Das Wetter hätte besser sein können. Nächstes Jahr würde ich gerne auch irgend ein Treffen für die Linuxuser dort machen, also keinen Frontal-Vortrag, sondern sich vorstellen und ins Gespräch kommen.

ich habe ja so 2006/2007 selber auch ie KieLux mit organisiert. Und ich fands damals auch manchmal schade, dass die Sessions so eng getaktet waren. Man kann natürlich immer auch nach einem Vortrag noch das Gespräch suchen, aber das ist dann doch auch wieder was anderes.

Und dann habe ich den Linux Guides auch ein zwei Minuten Interview gegeben. Ich hoffe das ist nicht zu peinlich geworden. Wenn es Online ist, würde ich es hier im Anschluss posten. Auf jeden Fall alle Organizern und fleißigen Leuten und dem KITZ vielen Dank fürs organisieren!

Thilo

Kategorien: Linuxtage 
Tags: KieLux26 KieLux 

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